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Hdt Anlagenbau GmbH > Aktuelles > Nachrichten

Schmuddel- oder Frühlingswetter?

Upps! hdt hatte lange keine NEWS mehr, was ist den da los? Wir hatten einfach keine Zeit.

Nun dafür reden wir jetzt ja Klartext. Wie Sie vielleicht schon Wissen.

Der Winter 2017/18 ist wieder mal ein Winter mit typischen Schmuddelwetter. Bei diesem Wetter würde kein Mensch ohne genügend warme Kleidung gesund bleiben.

So sieht es in diesem Winter häufig aus: Schmuddelwetter!

Unsere Tiere sollen aber Gesund bleiben wenn diese Witterung Auftritt, oder?

Warum treten genau bei dieser Witterung die Probleme in vielen Ställen auf? Wir haben es auf unserer Seite bereits häufig dokumentiert, aber hier noch einmal in der Klartext-Version. Das Halten von Schweinen, aber auch Geflügel, wird bei einer unaufbereiteten Zuluft (heißt anwärmen und auftrocknen) niemals auf hohem Niveau funktionieren. (Punkt)

Was heißt hohes Niveau?

Ganz einfach:

  • hoher Gesundheitsstatus, wenig bis gar kein Einsatz von Antibiotika
  • hohe vernünftige Zunahmen (FAZ 520-630 g; MAST 850-1200 g)
  • saubere Tiere auf trockenen Spalten.
  • kein "Mief mästet gelaber"

Die Tiere leiden unter großen Differenzen zwischen der Zulufttemperatur und der Abteiltemperatur, genau wie Menschen leiden würden wenn Sie bei 4°C und 92% Luftfeuchtigkeit und im dünnen Hemd an einer Hausecke stehen, wo es zieht.

Temperaturdifferenzen haben starken Einfluss:

Im Schweinestall soll das gehen? NEIN es geht eben nicht. Weil die Physik uns hier einen Strich durch die Rechnung macht. Da helfen auch keine Zaubertüren und Zauberventile, es funktioniert nicht. Fetter Punkt!

Niemand kann sich die eigenen Physik zurecht biegen wie er es gerne möchte!

Ich höre schon die Unkenrufe, was der Spinner wieder hat!

Was soll ich sagen, nach über 33 Jahre Erfahrung im Stallklimabereich, komme ich immer wieder in Ställe mit Billigsystemen und sehe das Elend in dem so manches Tier leben muss. Bei einigen dieser Eindrücke, kann ich die Kritiken einiger Verbraucher gut verstehen. In meinen Vortrag "Klartext" (finden Sie in der angehängten PDF) können Sie mehr darüber lesen. Häufig muss ich den Landwirten dann sagen, die Nagelfeile reicht hier nicht, wir müssen die grobe Raspel nehmen. Soll heißen, das gesamte vorhandene Stallklimasystem muss raus. Keine schöne Aufgabe, wenn der Stall über Jahre keine Leistung hatte, das Portemonnaie also leer ist! Aber sein Berater war damals ganz stolz, dass der Mastplatz nur 450,-€ gekostet hat. Der arbeitet inzwischen aber woanders und hat die Sorgen nicht, die der Landwirt jetzt hat.

Besonders leid tut es mir dann für die Landwirte die es einfach nicht besser wussten und halt nur den falschen Nachbarn gefragt haben, oder den falschen Berater hatten. Für die Ignoranten (siehe Vortrag PDF Seite 39] habe ich absolut kein Verständnis mehr.

Das es besser geht, haben viele Landwirte mit guten Ställen in Deutschland bewiesen. Leider geht immer noch folgendes um: Der Sauenplatz, Ferkelaufzucht- oder Mastplatz darf nur Summe X Kosten, sonst ist es nicht wirtschaftlich. Wie kommt es dann, dass nach betriebswirtschaftlicher Auswertung über mehrere Jahre häufig die Betriebe, die mehr für Gebäude, Fütterung, Aufstallung und Stallklima investiert haben, meist besser dar stehen. Weil es einfach besser funktioniert, die Tiere bleiben gesund, fühlen sich im Stall wohl und danken es mit hohen Leistungen.

Es ist ganz einfach, wenn ich nicht bereit bin, die notwendigen Maßnahmen zur tiergerechten Schweinehaltung zu machen, sollte ich es besser lassen. Auch im Interesse meiner Berufskollegen.

Damit der Kuchen "rollt" sollte er rund sein:

 

Und es ist egal ob es sich wie in unserem Fall um Stallklima handelt, es könnte auch Futter, Genetik, Hygiene, etc. sein. Wenn was fehlt, dann läuft es nicht. Und das ist traurig für die Tiere, die in solchen Ställen leben müssen.

Wenn gute Landwirte zu mir sagen, diese schwarzen Schafe müssen aufhören, die werfen ein schlechte Bild auf uns, kann ich nur sagen, sie haben Recht. Wenn diese Personen auch noch Vorstandsposten etc. betreiben, ihren eigenen Stall aber nicht in Ordnung haben, so ist das umso schlimmer.

Es ist Zeit für Klartext, die ewig Gestrigen bekommen niemanden auf den richtigen Weg. Wer heute Schweinehaltung betreibt, muss das auch in Hinblick auf die Öffentlichkeit und den Verbraucher machen. Und wer es nicht kann, der sollte es lassen. Gerade Bilder aus vielen vernachlässigten Ställen in Deutschland werfen eine schlechtes Bild auf die vielen guten und verantwortungsbewussten Landwirte.

Das Schwein - oder das Huhn - ist ein Nutztier, in der Zeit wo es lebt und wächst, sollte es dem Tiere jedoch gut gehen. Jeder Schweinehalter, der das nicht in seinen Kopf bekommt, fährt seinen Karren früher oder später an die Wand:

Er weiß es nur noch nicht.

Leider schafft er es bis dahin, ein schlechtes Bild abzugeben, und die meisten guten deutschen Landwirte in ein schlechtes Licht zu rücken.

Es geht auch besser, durch ein gutes Stallklimasystem mit Wärmerückgewinnung können die Differenzen erheblich reduziert werden. Gleichzeitig werden die Ställe durch den höheren Luftwechsel trockener.

Beispiele von heute Morgen: (Rot = Außenluft, Violett= Zuluft)

Das solche Zuluft natürlich zu besserem Stallklima führt, weiß jeder der verantwortungsbewusste Schweinehaltung betreibt. Das Ergebnis sind Schweine, die sich in ihren Ställen wohlfühlen. Egal ob in der Ferkelaufzucht oder in der Schweinemast.

Ferkelaufzucht

Schweinemast

Jeder hat die Wahl:

Wenn Sie sich auch für ganzjährig gutes Stallklima entscheiden wollen, wir zeigen Ihnen gerne unsere Systeme auch bei Schmuddelwetter!

Bleiben Sie dran, schauen Sie immer wieder unter: stallklima.de

Hier werden Sie aktuell informiert.

Ihr hdt-team

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