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Klartext

Klartext beim Stallklima!

Für die meisten Betriebsleiter steht das Stallklima ganz vorne auf Ihrer Prioritätenliste. Die ewig Gestrigen werden schneller merken als es Ihnen Recht ist, wenn Sie Ihr Stallklima vernachlässigt haben.

Gerade die letzten Winter, mit einem hohen Anteil von Außentemperaturen rund um den Gefrierpunkt, sorgten in Ställen mit entsprechend schlechten Klimaverhältnissen für Probleme bei der Tiergesundheit oder dem Auftreten von Stress und dem damit häufig verbundenen Kannibalismus-Erscheinungen.

Und das Hauptproblem: Genau diese Ställe der ewig Gestrigen werden von Organisationen wie  PETA, ALF, usw. gefunden und sofort wird dieses Negativbeispiel als Normalität von denen hingestellt.  Und wenn man ehrlich ist: in solchen Ställen ist `das Schwein sein´ kein Zuckerschlecken.

Wir reden zwar von Nutztieren und das ist auch richtig so, dennoch sollte in der Lebenszeit dieser Tiere das Stallklima vernünftig und ordentlich sein.  Letztendlich erhöht sich auch für den Tierhalter oder seine Angestellten die Qualität des Arbeitsplatzes. Zum anderen ergeben sich dadurch in der Regel auch höhere Leistungen bei den Tieren. Gutes Stallklima zum Wohle aller – schlussendlich auch zum Wohle des Verbrauchers: gutes Klima ---> gesunde Tiere ---> weniger Medikamenteneinsatz (nur ein Beispiel).

 

Wenn Sie sich dieses Bild anschauen, können Sie sich sicher vorstellen, dass dieses Rad nicht gut rollt. Es poltert und rumpelt, wenn es bewegt wird.

Alle `Kuchenstücke´ müssen passen, damit es sozusagen auf einem Betrieb `rund läuft´

Leider gibt es immer noch die These: „Mief mästet“.  Die kommt in der Regel von solchen Betrieben, die wir als die ewig Gestrigen bezeichnen. Diese Betriebe sind es auch, die ein schlechtes Licht auf die vielen guten Betriebe werfen. Hier sind häufig die Spaltenböden feucht, die Tiere meistens sehr schmutzig und die Schadstoffwerte in Ihren Ställen sind fast permanent zu hoch.

Die Stallgebäude sehen nach fünf Jahren aus, als ob sie schon 20 Jahre alt wären und der Betriebsleiter hat eine chronische Bronchitis.

Wenn dann einmal ein Futterberater oder Tierarzt in den Stall kommt und sagt: Hier muss aber mal was am Stallklima gemacht werden, kommt meistens die Antwort: “Wieso? Ist doch alles in Ordnung! Ist doch eine prima Luft hier!

Woher kommt das?

Zwei Gründe erleben wir immer, wenn wir doch einmal gerufen werden.

1.: Ignoranz. Genau wissend, dass in seinen Ställen ein sch..ß Stallklima herrscht, aber keine Bereitschaft hier was zu ändern. Kostet ja Geld!

Dieser Betriebsleiter weiß es vielleicht noch nicht, aber `die Wand´ steht schon. Es geht vielleicht noch einige Zeit gut, aber sie kommt näher. Und …

… die Zukunft wird es ihm zeigen. Um diese Ignoranten möchten wir uns nicht mehr kümmern.                          Er weiß alles besser, ist nicht lernfähig, ignoriert seine Missstände – sozusagen: beratungsresistent.

2.: Unwissenheit. Hier kann man durch fachliche Informationen etwas machen. In vielen Fällen merken die Betriebsleiter, dass bei ihrem Stallklima etwas nicht stimmt, finden aber nicht die richtige Hilfe. Oft ist er mit den Leistungen der Tiere nicht zufrieden oder muss seinen Veterinär zu häufig in Anspruch nehmen. Hier gibt es Hoffnung durch Aufklärung, weil ihm seine Tiere nicht egal sind.

Beginnen wir mit der Stallklimaleiter: diese Grafik soll einmal deutlich machen, dass es beim Stallklima mehrere Stufen gibt, genau wie auf einer Leiter:

Mittlerweile haben wir auch viele Kunden im Humanbereich. Ob im Büro, in einer Lackieranlage oder ein Maschinenbauwerk, hier muss häufig auch gelüftet werden. Und obwohl dort die Menschen in der Regel bekleidet sind, wird die Zuluft erwärmt und hat eine Wärmerückgewinnung. Warum? Weil es sonst bei großen Differenzen zwischen Raumluft und Zuluft Zuglufterscheinungen gibt. Es käme in diesen Bereichen gar keiner auf die Idee, unaufbereitete Zuluft in die Räume zu leiten.

Aber beim Stallklima soll das alles gehen…. Klar, unsere Schweine haben ja ein dickes Fell und liegen im frischen, trockenen Stroh……    Wirklich?   

NEIN! Sie liegen ohne nennenswertem Fell auf Spaltenböden. Nur so bleiben sie sauber und trocken, da sie nicht im eigenen Kot liegen. Das ist auch gut so. Aber auch in Biobetrieben, mit feuchtem Einstreu, dass nicht jeden Tag gewechselt werden kann, geht es nicht ohne Anwärmung der Zuluft. 

Diese Erfahrung ist nicht neu! Bereits Mitte der 80er Jahre bis hin zur Jahrtausendwende wurde in vielen Ställen die Zuluftführung geändert und die Luft nicht direkt von außen geholt, sondern  über vorgewärmte Vorräume in die Stallabteile geleitet. Damals häufig noch über Heizungsanlagen - bei geringen Energiekosten kein Problem. Mit steigenden Energiekosten und größeren Ställen, wurde Step by Step der Rückschritt eingeleitet. Die Zuluftventile, die in den 80er Jahren eingemottet wurden, tauchten plötzlich als „Neuheit“ wieder auf. Perfekt geregelt konnten Sie plötzlich alles viel besser. Diffuse Decken kamen hinzu. Und alles war ja viel billiger, als die Zuluft anzuwärmen.

Die Ignoranten fanden es prima. Endlich ging es noch billiger und die Preise ließen den einen oder anderen Verlust ja zu. Egal - sind ja nur Schweine. Damals wurden bereits die ersten Steine der Mauer aufgebaut, gegen den sie den Karren fahren werden.

Die Unwissenden wussten es ja nicht besser. Sie waren zwar nicht zufrieden, wurschtelten sich aber irgendwie durch.

Nun ja, dem guten Betriebsleiter war klar, dass sich die Physik nicht geändert hatte. Sie blieben bei der Anwärmung oder rüsteten Wärmerückgewinnungsanlage nach.  Im Hinblick auf Nachhaltigkeit und CO² Reduktion sicher der richtige Weg.

Richtig ist: die Physik hat sich nicht geändert. Diese Grafik zeigt uns deutlich, warum es besonders in der Übergangszeit Probleme mit unaufbereiteter Zuluft in der Schweinehaltung gibt.

Ab 0 Grad Zulufttemperatur schnellt der Wassergehalt der Zuluft logarithmisch nach oben. Die Aufnahmefähigkeit der Zuluft sinkt rapide ab. Das führt zu feuchten Spaltenböden, häufig auch zu Klauenverletzungen und hohen Schadstoffkonzentration bei den Tieren.

 

Die folgende Grafik verdeutlicht die Abhängigkeit von Energieverlusten bei den Tieren bei zu hohen Differenzen, sowie Luftgeschwindigkeiten.

Hier helfen auch keine „Zaubertüren“, die es „ermöglichen“ bei 300er Mastabteilen noch Futtergang- Zuluftsysteme zu installieren und auch keine „Supra“-Zuluftventile, die durch unterdruckgesteuerter Regelung die gesamte Physik überlisten wollen.

Hier hilft auf Dauer nur Klartext und den werden Sie in Zukunft mehr von uns hören.

Verfasser: Heinrich Dönselmann-Theile

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